Eröffnung 28. Oktober 2026
Ausstellung ab 29. Oktober 2026 – 17. Januar 2027
Holger Kleine. Archimorphosen
Präsentiert wird eine gezeichnete Phänomenologie der Architektur. Die in Zyklen gruppierten Zeichnungen befassen sich mit den Themen Körper und Raum, Licht, Geometrie und Antinomie. Ihren Ausgangspunkt haben die Zyklen in der Interpretation literarischer Texte wie der biblischen Genesis, Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften oder Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Die farbigen Zeichnungen sind atmosphärisch dicht und eröffnen weite Assoziationsräume. Der Berliner Architekt und Wiesbadener Hochschullehrer Holger Kleine (*1962) nähert sich seit einigen Jahren in farbigen Zeichnungen, Skizzen, Diagrammen und analytischen Zeichnungen grundlegenden Themen der Architektur. Die Zeichnungen bestechen durch ihre hohen graphischen Qualitäten, die zusammen mit den meist enigmatischen, sich nicht auf den ersten Blick erschließenden Themen der Blätter eine untrennbare Einheit bilden. Holger Kleine nahm an Gruppenausstellungen u. a. in Venedig und New York teil. Die Stuttgarter Ausstellung ist die erste umfassende Einzelausstellung seiner gezeichneten Zyklen. Seine Essays veröffentlicht er u. a. in Der Architekt, Lettre International und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Kuratiert von Klaus Jan Philipp