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Neue Architekturschule Siegen

Ausstellung 23. Juli – 18. Oktober 2026

Mit der Transformation eines ehemaligen Druckhauses in der Siegener Innenstadt zu einem Lehr-, Lern- und Atelierhaus formuliert das Department Architektur der Universität Siegen weit mehr als einen Ortswechsel. Die Neue Architekturschule Siegen versteht Architektur als gesellschaftliche Praxis, die Transformation nicht nur gestaltet, sondern selbst hervorbringt. Das Projekt wird damit zum Experimentierfeld einer Architekturlehre, die ihr eigenes institutionelles Umfeld zum Gegenstand des Entwerfens macht. Ausgangspunkt war die Überzeugung, dass die Herausforderungen der Gegenwart nicht durch das bloße Vollziehen etablierter Verfahren beantwortet werden können.

Die Neue Architekturschule Siegen versteht sich als Teil einer breiteren Diskussion zur Zukunft der Architekturlehre und erprobt sie unter den Bedingungen des Umbauens konkret vor Ort. Dabei blieb sie nicht Vision, sondern wurde Ausgangspunkt zahlreicher Initiativen und neuen Formaten wie die Circular Bar, das Fusion Lab, der Innovation Campus, der Repair and Care Service auf der Biennale 2023, Spatial Mutations oder Intendere – Universities of the Streets, die Studierende, Lehrende, Stadtgesellschaft und regionale Partner verbinden.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Maschinenraum der Neuen Architekturschule Siegen in Entstehung. Fragmente von Planungen und Situationen skizzieren eine Idee, die sich noch in der Findung und im Prozess befindet – unfertig, transformativ und situativ.

Kuratiert von Stefan Werrer


veranstaltungen

Vernissage
Mittwoch, 22. Juli 2026, 19 Uhr
mit einem Vortrag von Thorsten Erl im Vortragssaal Neubau 2 der Staatlichen Akademie der Künste

Finissage
Sonntag, 18. Oktober 2026 14 Uhr
mit einer Diskussion zur Zukunft der Architekturlehre (Ort wir noch bekanntgegeben)

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